08 Der Schwebende
Die zweiteilige Skulptur „Die Schwebende“, manchmal auch als „Wippe“ bezeichnet, war nach dem Findling-Projekt (Nummer 03 des Rundgangs) eine der nächsten Arbeiten von Herbert Meusburger. Sie ist fast schon durch Zufall beim Spalten im Steinbruch entstanden.
Die Schwebende ist gleichzeitig auch eine der ersten Skulpturen, bei der das „Trennen & Verbinden“ sich als Leitmotiv manifestiert hat – vor allem auch durch die sehr klaren Bohrspuren und die Verschränkung der beiden Waldviertler Granitelemente ineinander. Sie geben der ganzen Skulptur eine Leichtigkeit und Fragilität, die im scheinbaren Widerspruch zur Massivität des Steins steht.
Lange Zeit ist die Arbeit im Atelier des Künstlers in Bizau gestanden, sie war, nach eigener Aussage, immer eine seiner liebsten Skulpturen.
Leichtigkeit und Prägnanz in einem perfekten Miteinander.
Eine magische Verbindung.
Date:
16. Oktober 2025

