06 Die 17-Teilige

2007 wurde Herbert Meusburger von der Pinakothek der Moderne in München als erst zweiter Österreicher nach Arnulf Rainer eingeladen, seine Arbeiten zu präsentieren. Er schuf für diese Ausstellung eine Skulptur, die für einen ganz bestimmten Platz vorgesehen war. Ein Platz, der einige Besonderheiten und Einschränkungen mit sich brachte.

Herbert Meusburger löste die Aufgabe mit einer 17-teiligen Arbeit, die in München in einer offenen Form aufgestellt wurde, im Zickzack sozusagen.

Zwei Jahre später präsentierte er die Skulptur im Kulturzentrum Pregarten in Bruckmühle, Oberösterreich, dann in jener Form, die auch hier im Guth-Garten zu sehen ist – als zwei Räume, die sich gegenüberliegen, die in Verbindung miteinander sind, dennoch aber für sich getrennte Bereiche abstecken. Die variable Form dieses Systems zeigt einmal mehr die Genialität, die in der Arbeit von Herbert Meusburger steckt.

Zwei Räume, die gleichermaßen trennen und verbinden.

Ein wandelbares System.

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