03 Der Findling
1988 war Herbert Meusburger mit seiner Frau Josefine auf Urlaub im Osttirol. Bei der Erkundung der Wasserfälle am Fuße des Großvenedigers fielen ihm die von der Natur so perfekt ausgewaschenen und geformten Steine auf. Er wollte herausfinden, ob sich eine solche Form auch durch bildhauerische Arbeit reproduzieren lässt. So gesehen war dieser Besuch in Osttirol die Initialzündung für das Arbeiten mit Stein. Und der Findling aus Serpentin tauerngrün war die erste Skulptur von Herbert Meusburger. Die rund sechs Tonnen schwere Arbeit ist gleichzeitig auch eine der wenigen, die eine freie Form mit Rundungen besitzt.
Bald darauf sollte der Künstler sich dann eher den geometrischen Formen und den Verschränkungen widmen – die Nachfolgearbeit „Die Schwebende“, die Nummer 08 des Rundgangs, ist schon deutlich anders angelegt.
Der Harmonie und Perfektion natürlich geformter Steine nachempfunden.
Der Beginn einer Reise..
Date:
22. Oktober 2025

